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Review im Alltag: HTC Sensation XE – Teil 2
Nachdem ich das HTC Sensation XE nun 2 Wochen lang testen konnte, wird es mal langsam Zeit für den zweiten Teil.
Akku
Was mir direkt aufgefallen ist, ist, dass der Akku echt super ist. Ich benutze das Smartphone täglich extrem oft, um Mails zu schreiben, Musik zu hören, Videos zu schauen, auf einigen Websites zu surfen und natürlich auch zum Telefonieren/SMS schreiben. Ich bin normalerweise daran gewöhnt, nach so einem Tagesablauf das Smartphone an das Ladegerät zu schließen, da nach dieser Belastung und dauerhaft angeschaltetem W-Lan der Akku echt viel aushalten muss.
Bisher war es so, dass ich es alle 3-4 Tage aufladen musste, wobei es auch mehr sein könnte, da ich den Akku meistens auflade wenn dieser auf 20% ist.
Wer jedoch dauernd nur am Handy hängt, auf Facebook oder irgendwelche Videos auf Youtube guckt, kann nicht erwarten dass der Akku 2 Tage lang durchhält.
Gaming
Gaming habe ich bisher noch nicht getestet, da werde ich evtl. mehr zu im nächsten bzw. letzten Teil des Reviews schreiben, aber da ich vermute, dass die meisten das Smartphone aus den selben Grund, wie ich benutzen wollen und zwar um Musik zu hören, bezweifle ich, dass ich stark auf Games eingehen werde…
Ich habe dennoch Games, wie Angry Birds drauf probiert, sie laufen flüssig, was soll man auch erwarten – so Games laufen auch auf den allerersten Smartphones.
Das Display ist jedenfalls groß genug, um Games drauf zu spielen.
Musik
In diesen 2 Wochen habe ich so ca. 28 Std. Musik gehört, das heißt täglich so um die 90 – 200 Min. da ich oft unterwegs bin, zur Schule fahren, zur Arbeit, Stadt und jedes Mal habe ich die Kopfhörer drinne.
Ich muss sagen, dass die Kopfhörer einen wirklich vor allem isolieren, alles was um einen drum herum passiert, kriegt man nicht mit, man hört absolut nichts mehr, In-Ear eben.
Als ich die zum ersten Mal benutzt habe, habe ich keinen großen Unterschied im Gegensatz zu meinen normalen In-Ear von Sony Ericsson bemerkt, dann nach einer Woche habe ich für einen Tag das andere Smartphone benutzt (SE Xperia), dabei wurde der Unterschied schon größer, der Bass bei den Dre. Beats ist Tief, die Stimmen bzw. der Gesang ist klar, kommt natürlich auch auf die MP3 an, wenn ihr eine MP3 von einem Youtube Video rippt, kann man nicht erwarten, dass man eine gute Soundqualität bekommt. Empfehlenswert wären 192kbps und höher.
Was auch besonders am Sound ist, ist, dass das HTC Sensation XE die Dre.Beats im Standard Mediaplayer die Kopfhörer erkennen und so die Qualität nochmals erhöht wird, ob Player wie z.B PlayerPro oder Winamp diese Funktion besitzen, weiß ich nicht, ich hatte mal die Musik mit dem PlayerPro abgespielt, dabei kam z.B kein Popup, oder eine Benachrichtigung dass die Beats erkannt wurden.
Diese Funktion kann man natürlich auch deaktivieren, man merkt sofort einen Qualitätsverlust, sobald man dies tut.
Wie das aussieht, sieht man auf dem Bild links.
Wie bereits in Teil 1 erwähnt, finde ich es schade dass die Kopfhörer keinen Lautstärkeregler haben, ansonsten gibt es am Sound, an den Kopfhörern, absolut nichts auszusetzen.
Und zum Player, der Playerpro hat eben eine Suchfunktion und man kann leicht zwischen Ordnern umschalten, was bei dem Standard Player nicht geht, was aber nicht wirklich so schlimm ist.
Videos
Kurz zum Thema Videos, da es nicht wirklich viel zu dem Thema berichten zu gibt, ich empfehle den QQPlayer für Videos, da dieser auch .mkv Dateien abspielt, was ich sinnlos bei Smartphones finde, jedoch möchten das viele.
Das Bild ist klar und auf dem 4,3 Zoll Display gut anzuschauen, der Ton ist Synchron und es gibt auch hier, wie bei den Streams keine Pixelbildung oder Ruckler.
Ich würde hierzu noch gerne Screens hinzufügen, aber wenn man einen Screenshot macht während das Video abgespielt wird, wird dieses Bild nur als Blackscreen angezeigt, ich weiß nicht wieso, das könnte daran liegen, dass der HTC Screenshot den QQPlayer nicht unterstützt.
Kamera
Ausgestattet ist das XE mit einer 8MP-Kamera, besondere Fotos habe ich damit nicht geschossen, ich hatte nur eine Situation im Park, wo ich mir dachte, das ist doch mal eine gute Möglichkeit, um zu sehen wie die Kameraqualität ist.
Die Qualität ist für ein Smartphone gut genug, eine richtige Kamera wird es nun mal nicht ersetzen, aber für gelegentliche Freizeitfotos eignet sie sich gut.
Eine Vorderkamera ist ebenfalls vorhanden. Zwei Fotos, die ich mit der Kamera auf der Rückseite gemacht habe:
Bedienung und Oberfläche
Da ich bereits ein Android Smartphone besitze, fiel es mir nicht schwer das HTC Sensation XE zu benutzen.
Ich finde Android ist benutzerfreundlich, zu dem gibt es genügend Apps, die die Oberfläche verändern oder Homescreen-Widgets, die die Bedienung einfach um ein vielfaches vereinfachen, wozu ich gleich noch kommen werde.
Man braucht keinerlei Suites von HTC, um auf die Speicherkarte des Gerätes zuzugreifen. Sobald man das Gerät am PC anschließt, erscheint ein Popup auf dem Gerät – so wie es das Bild links zeigt.
Wenn man auf “Festplatte” klickt, dies dann bestätigt, erscheint die SD Karte des Smartphones als Massenspeichergerät. So kann man es leicht am PC verwalten.
Ich habe natürlich auch versucht mit dem Smartphone ein wenig zu schreiben. Meiner Meinung nach eignen sich Smartphones nicht, um längere Texte zu schreiben, um mal kurz auf eine SMS zu antworten, oder eine kurze Mail zurückzuschreiben hingegen schon.Das HTC Sensation XE bzw Android hat eine nette Googlemail-App vorinstalliert, mit der man Mails leicht abrufen kann und auf diese antworten kann.
Die App schaut folgendermaßen aus:
Was ich jedem Android-Nutzer noch empfehlen kann, wäre eine App namens „LauncherPro“, mir fällt es damit viel leichter die Homescreens zu verwalten, Icons und Widgets etc.
Hier wäre die Übersicht der Homescreens zwischen denen man umschalten kann:
Zudem würde ich mir „Oi Dateimanager“ installieren, einfach weil man damit viel leichter durch den Speicher gehen kann, man kann Bilder durchwühlen, Videos, Mp3’s, Ordner etc.
Mit diesen beiden Apps merkt man sofort, wie viel leichter es sein kann ein Smartphone zu verwenden/verwalten wenn man nur die richtigen Apps dazu installiert.
Surfen
Zum Thema Surfen mit dem Smartphone kann ich sagen, dass das W-Lan schnell ist und man Browser wie Opera Mini vergessen kann wenn man streamen möchte, da dort kein Flashplayer installiert ist.
Also Surfen tu ich via W-Lan und dem Standard Browser, die Übersicht bei Tech-Blog ist gut lesbar, sowohl in der normalen Ansicht als auch in Landscape-Modus. Sobald man aber ein Thema öffnet, sollte man via Doppelklick auf den Bildschirm reinzoomen, da man sonst nichts erkennen kann, was ihr aber in den Screens selber sehen könnt.
Thema Streaming, es wird auch nachgefragt, wie es denn ist mit einem Smartphone/Tablet zu streamen, das Problem bei solchen Fragen ist, dass dabei nur illegale Quellen angegeben werden, über die wir natürlich nicht Berichten können.
Ich habe gestern einfach mal das Barcelona Spiel via laola1.tv gestreamt, der Stream lief flüssig, ohne ruckeln oder Pixelbildung, der Ton war ebenfalls nicht verzögert, da gerade kein Spiel läuft, kann ich keinen Screen von einem Livestream machen, aber da es ja auch so was wie Highlights gibt, kann ich euch davon den Screen zeigen.
Wenn das Video nicht für mobile Geräte optimiert ist, würde ich euch empfehlen nicht auf Pause zu drücken, da ansonsten das Bild für ca. 5 Sekunden verpixelt ist.
Leistung
Zu guter Letzt, kommen jetzt noch die Antutu Benchmark-Ergebnisse, welche ziemlich alles über die Leistung sagen sollten:
Was ich noch ergänzen kann: Ich hatte bisher nur einmal einen Freeze, als ich den Flugmodus aktiviert hatte, diesen dann deaktivieren wollte und nicht mal aus der Tastensperre rauskam, das Display reagierte zwar auf die Wecktaste, jedoch nicht auf Berührungen auf das Display.
Das war das einzige Problem, was ich bisher hatte. Das war auch der einzige Freeze, bei dem ich den Akku entfernen musste.
Im letzten Teil, der in der kommenden Woche erscheint, kommt noch ein kurzes Fazit. Falls ich vergessen haben sollte etwas zu erwähnen, schreibt dies einfach in den Comments und ich versuche mich drum zu kümmern.
Meinen ersten Eindruck könnt ihr hier lesen.
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