MWC 2012 – Samsung : “We’re not doing very well in the tablet market”

MWC 2012   Samsung : Were not doing very well in the tablet market

(C) Samsung

Glaubt man Samsung, so läuft das Geschäft mit den Tablets nicht so, wie vielleicht viele vermuten. Samsung-Manager Hankil Yoon sagte während des MWC 2012 in Barcelona, dass man die Ziele definitiv nicht erreicht hat. Das Zitat: “Honestly, we’re not doing very well in the tablet market.”

Aufgeben will man natürlich nicht – aktuell setzt Samsung vollstes Vertrauen in die Galaxy Note-Serie, die aktuell nur aus dem 5.3 Zoll großen Galaxy Note und dem kürzlich vorgestellten Galaxy Note 10.1 besteht. Das Unternehmen will dieses Jahr 5 Millionen Galaxy Note-Geräte absetzen. Vor allem die Tatsache, dass beide Note-Geräte den S-Pen unterstützen, wird als großer Pluspunkt gewertet. Damit erleichtert man es Nutzern effektiv Inhalte zu erstellen.

Soviel dazu – und nun eine persönliche Meinung – ich hätte gewettet, dass Samsung mit den Tablets floppt. Zu Beginn war ich ja noch zuversichtlich. Aber wenn ich mir die Samsung-Geräte nun so anschaue – sie sind wirklich gut und machen Spaß, aber es gibt ein Problem. Sie sind zu teuer – viel zu teuer. Samsung ist nicht Apple und Apple ist der größte Konkurrent von Samsung. Das Unternehmen kann es sich nicht erlauben die Tablets zu einem ähnlichen Preis anzubieten, wie es teilweise Apple tut. Da ist es kein Wunder, dass Kunden lieber zu bewertem – dem iPad – greifen. Preisliche Unterschiede gibt es da kaum. Amazon hat mit dem Kindle Fire bewiesen, wie man es macht und was die Leute wollen. Asus stellt sich ebenfalls nicht dumm an – da kommen auch bald die ersten recht billigen leistungsfähigen Transformer Prime-Tablets.

Ich mein – schaut euch mal die Preise hierzulande für ein Samsung Galaxy Tab 7.0 Plus N mit 16 GB und WiFi-Only an – da beginnt es bei 319 Euro. Sorry – das ist leider zu viel. Die 3G-Variante des 10.1N-Modells mit 32 GB-Speicher kostet 544 Euro aktuell. Das kann man vielleicht zu Beginn machen – aber die Konkurrenz verlangt für eigene Modelle genausoviel bzw. weniger. Das Transformer Prime kostet mit Dockingstation und 32 Gb “nur” 599 Euro. Parallel kommen noch die Galaxy Tab 2-Modelle. Da wurden auch schon Preise geleaked, die vermuten lassen, dass die Geräte einfach zu teuer sein werden. 16 GB, 3G mit 7 Zoll – 350 Euro, wenn man Samsung Niederlande glaubt. 2much sorry!

Wird das Galaxy Note 10.1 genauso teuer oder teurer werden als das 10.1N, dann wird Samsung auch damit floppen – vergleicht man einfach die aktuelle Konkurrenz und das, was Samsung da bietet. Ist euch der S-Pen so wichtig, um “Inhalte zu erschaffen”. Inhalte werden an leistungsfähigen Computern mit Mäusen und Tastaturen geschaffen. Alles andere ist Spielerei.

Quelle: slashgear.com

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