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Datenschutz: Facebook, Twitter und Google+-Adé
UPDATE2: Heute morgen habe ich ein wenig gelesen und rausgefunden, dass im Grunde nur Website-Betreiber aus Schleswig-Holstein gewarnt wurden. Facebook versteht das allgemein nicht, weil man sich wohl an alle EU-Richtlinien bzgl. Datenschutz hält und so ein richtiges Urteil, was denn nun erlaubt ist und was nicht, gibt es natürlich nicht. Insofern bleiben die Buttons und Frames ersteinmal ausgebaut, bis sich irgendwann abzeichnet, was erlaubt ist und was nicht. Hier müssten Gerichte mal urteilen. Auch einige weitere Behörden ziehen wohl nach und entfernen Facebook-Plugins. Sicher ist Sicher. Man kennt ja den deutschen Abmahnanwalt im allgemeinen. Alles in allem ist das ganze wirklich ärgerlich.
UPDATE: Facebook und Twitter-Buttons sind in entschärfter Form unter dem Titel wieder zu finden. Für Google+ gibt es leider noch keine vernünftige Lösung. Daher bleibt dieser erst einmal ausgebaut. Wir hoffen, dass Google bald eine ähnliche share-Funktion bietet, wie Twitter und Facebook. Einen großen Vorteil hat das ganze. Es wird nicht mehr soviel an Javascripten geladen, so dass die Website ein wenig schneller geladen wird.
Jedenfalls in der bekannten Form via Javascript. Der Grund ist recht einfach. Dadurch dass man, die Buttons (Like-Button, Twitter-Button sowie Google+-Button) so einbindet, wie es Facebook und Co. empfehlen, können diese Unternehmen fleißig Daten sammeln. Auch ohne, dass man Mitglied bei Facebook und Co. ist oder die Buttons aktiv nutzt. Da regten sich schon in der Vergangenheit die Datenschutzbeauftragten auf.
Aus aktuellem Anlass nehmen wir nun auch alles, was mit den Social-Networks zu tun hat heraus. Voerst. Twitter und Facebook werden durch eine entschärfte Version ersetzt, wo man leider mehr klicken muss, um zu zeigen, dass man einen Artikel mag bzw. teilen will. Wie es mit Google+ aussieht, weiß man noch nicht so recht. Falls G+ einen Sharer hat, dann wird genauso verfahren. Ansonsten muss Google+ erstmal draußen bleiben.
Verzichten müssen wir leider, was sich auch auf die Fananzahl bzw. die neuen Fans der techblog-Fanpage auf Facebook auswirken wird, auf die Einbindung der Fanpage auf Facebook. Hier wird vermutlich ein Button kommen, der direkt zur Fanpage führt. Dort kann man die Page dann “liken”, sofern man sie mag. Recht umständlich, aber was solls…
Auf die Kommentarbox für Facebook, die sich immer unter jedem Artikel befand und mit der man schnell und einfach Kommentare auf Facebook zu einem bestimmten Artikel abgeben konnte, wird komplett verzichtet. Hier wird es keinen Ersatz geben. Wer etwas sagen will, wird die normale Kommentarfunktion nutzen müssen.
Zwar scheint es so, dass nur die Like-Buttons uä. betroffen sind, aber alles andere von Facebook, macht genau das gleiche, was auch die Buttons machen. Daher muss auch darauf verzichtet werden.
Unsere Datenschutzoptionen werden wir in den kommenden Tagen natürlich noch anpassen.
Im Endeffekt läuft es darauf hinaus, dass wir genauso wie auf netzpolitik mit den Buttons verfahren.
Kommentare(1)
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