Artikel

ASUS Transformer Prime im Alltag: Gaming, GPS, Akku,… – Teil 3


ASUS Transformer Prime im Alltag: Gaming, GPS, Akku,...   Teil 3 Transformer Prime Test review kamera GPS Gaming Bilder Asus Akku

(C) tech-blog.net | Kameratest (Transformer Prime)

Nach wie vor liegt neben mir das ASUS Transformer Prime, welches ich seit einigen Tagen auf verschiedene Art und Weise teste bzw. testen lasse. Ich habe einige E-Mails bekommen, auf was ich mal achten soll, darunter das GPS-Signal sowie die Möglichkeit von diversen Websites Filme zu streamen – natürlich waren die meisten dieser Websites illegal – Streaming-Portale eben.

Beginnen wir erst einmal mit dem Thema Gaming – wie ich in Teil 1 des Reviews schon angedeutet habe – bin ich kein großer Gamer. Ab und an mal ein Spiel mit Freunden an der xBox 360 – das reicht mit vollkommen. Das Transformer Prime ist aber ein Tablet, das soviel Leistung hat (Tegra 3, Quadcore 4x 1.3 Ghz, 1 GB RAM) und es wäre eine Verschwendung, wenn man sich das Teil kauft, ohne damit zu spielen. In dem Sinne habe ich mich rangesetzt und habe mir das ein oder andere Spielchen geladen und installiert. Darunter beispielsweise das Spiel “Dungeons Defenders”. Viel zum Spiel selbst will ich nicht sagen, nur dass es ein wirklich cooles Spiel ist, mit dem man sich lange die Zeit vertreiben kann. Einen Trailer dazu gibt es HIER.

Alles in allem hat das Spielen unterschiedlicher Spiele auf dem Tablet kein Problem gemacht. Dank des wirklich schnellen Prozessors konnte man keine Ruckler oder ähnliches feststellen, die Grafik ist wirklich spitze, wenn die Software es zulässt.

Wie ich oben erwähnt habe, ich habe auch testen lassen. Meine Mutter ist – warum auch immer – gesegnet mit einem recht großen Spieldrang. Sie besitzt diverse Computerspiele (Oblivion,…) und ich habe ihr einige Spiele auf dem Tablet installiert und sie spielen lassen. Nach kurzer Eingewöhnung bleibt ein Fazit: “Ich will auch so ein Tablet” – denn genau solche Adventure-Spiele, wie Dungeons Defender gibt es für Android mehr als genug und sie sind kostenlos und machen wirklich Spaß, das sage sogar ich als Anti-Zocker. Wenn man gemütlich auf der Couch solche Spiele zocken kann, ohne Maus und Tastatur, hat das definitiv was. Diese Zielgruppe würde auf jeden Fall auch wenn es ums Gaming geht, viel Spaß mit dem Transformer Prime haben.

Aber auch hier gibt es kleine Abzüge. Der Lautsprecher ist so im Tablet integriert, dass wenn man das Tablet quer hält und spielt, die Hand den Lautsprecher teilweise verdeckt. Der Ton wird dadurch nicht so schön – ohnehin ist der Sound aus dem Tablet nicht erwähnenswert. Da hätte ASUS vielleicht etwas besseres verbauen sollen. Mich persönlich stört es nicht, da ich die Lautsprecher kaum nutze und eher Kopfhörer einsetzen würde. Der 3.5mm-Eingang liegt hier optimal, so dass die Hand ihn nicht verdeckt.

Die schlechte Tonqualität hat meine Mutter beim Spielen nicht gestört – schließlich kann man alles problemlos versteh, auch wenn die Hand davor ist. Hier muss jeder selbst sehen, wie wichtig ihm Lautsprecher sind.

Ein Ausschlusskriterium wären sie für mich NICHT.

Allgemeiner Alltagsgebrauch ist auch so ein Thema. In der Bahn Musik hören – nicht mit einem Tablet. Videos schauen schon eher, wenn man länger unterwegs ist. Wenn man generell auf der Straße unterwegs ist, eignet sich das Tablet aber eher suboptimal als mp3-Player. Da hat das Smartphone die Nase vorne.

ASUS Transformer Prime im Alltag: Gaming, GPS, Akku,...   Teil 3 Transformer Prime Test review kamera GPS Gaming Bilder Asus Akku

(C) tech-blog.net | Kameratest (Transformer Prime)

Viel wichtiger für mich – aus Sicht eines Bloggers- schnelle eine Übersicht zu haben, was in der Technikwelt so los ist. Schnell mal online etwas lesen – sei es über den Feed-Reader (ich nutze die App von Google) oder eben über den Browser. Beides funktioniert super und schnell. Da kann man nicht meckern.

Ich habe alternativ auch den Firefox-Browser auf dem Tablet installiert, Skyfire, Dolphin, Boat und Opera Mini natürlich auch. Zum Firefox kann ich nur sagen, dass er trotz der tollen Hardware sehr langsam ist. Das macht so keinen Spaß. Skyfire stürzt regelmäßig ab, Boat und Dolphin sind sehr gute Browser, Opera Mini erfüllt ebenfalls problemlos seinen Zweck. Für Ottonormalverbraucher sollte aber der Standardbrowser vollkommen ausreichen.

Zum Thema “Arbeiten mit dem Tablet” habe ich bereits in Teil 2 etwas geschrieben. Dinge, die irgendetwas mit produktivem Arbeiten zu tun haben – Programmieren oder Grafikdesign. Nein sorry, auch das geht eher suboptimal. Die passende Software fehlt, der Bildschirm ist da einfach zu klein. Wer dann noch große Hände hat, der wird sich eher ärgern als freuen. Wer so ein Gerät aber kauft, für den sollte das Arbeiten an dem Tablet nicht das oberste Gebot sein.

Ein Tablet wird eben noch lange keinen ordentlichen Computer oder Notebook ersetzen.

Zu dem Thema passt ganz gut eine Leser-Frage, die mir gestellt wurde. Es geht darum, ob man mit so einem Tablet Streams aus dem Internet schauen kann. Meine Antwort dazu ist, dass es natürlich illegal ist – außerdem funktioniert es meistens recht schwer. Wenn der Player werbefrei ist, dann hat man keine Probleme. Der Fragesteller bezog sich allerdings auf Portale, die man ohne Werbeblocker nicht betreten kann. Hier versagt das Tablet bzw. die Massen an Werbelayer etc. verhindern es. Leider – oder vielleicht gut so.

Nun zum Thema “Verbindungen“. Das Transformer Prime hat Bluetooth, WiFi und GPS. Es ist bekannt, dass das Prime Probleme mit dem GPS-Empfang hat. Das kann ich leider bestätigen. Hier im Norden Berlins habe ich – auch draußen – keine Verbindung zu GPS-Satelliten aufbauen können. Allgemein sind 3 Satelliten nötig, damit die Position geortet werden kann. Wer GPS braucht, der sollte sich das Prime nicht kaufen. Jedenfalls nicht dieses Modell – in Zukunft könnte sich das ja ändern.

WiFi und Bluetooth funktionieren bei mir tadellos. Verbindung vom PC zu Tablet, Tablet zu Smartphone funktionieren via Bluetooth. Auch der WiFi-Empfang ist gut. Neben dem Router hat das Tablet natürlich vollen Empfang – zwei Etagen über dem Router (Telekom Speedport W700) – ist der Empfang definitiv schlechter, aber im Internet surfen geht natürlich problemlos. Also beschweren kann ich mich hier nicht.

Das nächste Thema ist der Akku. Ich bin – würde ich sagen – ein Ottonormal-Nutzer. Ich habe 2 Stunden gespielt, 1 Stunde gesurft, die Youtube-App eine Weile genutzt, ein paar Fotos gemacht. Der Akku hält definitiv bei Dauernutzung im Ottonormalbereich die 10 Stunden.

ASUS Transformer Prime im Alltag: Gaming, GPS, Akku,...   Teil 3 Transformer Prime Test review kamera GPS Gaming Bilder Asus Akku

(C) tech-blog.net | Kameratest (Transformer Prime)

Wenn man nonstop Videos abgibt, WiFi aktiviert ist, man zwischendurch noch im Internet surft und etwas spielt, kann es sein, dass es weniger ist. Der Power-User darf auch keine 20 Stunden Laufzeit erwarten. Laut Hersteller kann das Prime bis zu 12 Stunden laufen – im Energiesparmodus bei Wiedergabe von 720p-Videos.

Bei meinem Verhalten am Tablet, muss ich das Gerät vielleicht jede 2-3 Tage aufladen. Das halte ich für recht gut – verglichen mit aktuellen Smartphones. Ich schalte aber das Tablet komplett aus, wenn ich es nicht brauche. WiFi ist generell immer aktiviert.

Lohnenswert ist es auch die von ASUS zur Verfügung gestellten Energiemodi zu nutzen. Da gibt es eben den “Energiesparmodus”, den “Balanced Modus” sowie den “Normalen Modus”.

Das letzte Thema ist nochmals die Kamera allgemein. Sie ist in Ordnung. Die Bilder, die sie macht, sind recht gut – für den Profi natürlich total ungeeignet. Sollen es Schnappschüsse werden, dann ist die Qualität vollkommen ausreichend. Auch die Videoaufnahmen in 1080p sind nett anzuschauen. Vieles hängt von der Umgebung und den Lichtverhältnissen ab. Wenn es recht dunkel ist, sind die Bilder nicht die besten. Bei Tag kann man nicht meckern – ich hätte weniger erwartet.

Die Qualität so einer Kamera sollte in Ordnung sein – und das ist sie auf jeden Fall – ich denke kaum, dass jemand ein Transformer Prime kauft, um damit Fotos zu machen. Also muss man auch hier realistisch bleiben. Mir reicht es vollkommen.

Alle Fotos in diesem Artikel wurden mit dem Prime aufgenommen. Mit einem Klick, kann man die Fotos vergrößern.

Soweit vorerst von mir – ich werde das Teil noch ein wenig testen und schauen, ob mir was anderes auffällt. Ansonsten bitte ich natürlich alle, weitere Fragen via Mail oder Kommentar zu schicken.

Im folgenden alle restlichen Fotos:

Im folgenden noch die Übersicht zu allen Review-Teilen:

Teil 1: Erster Eindruck, Hardware, Kamera
Teil 2: Blogging mit dem Tablet
Teil 3: Alltag, Gaming, GPS, Akkulaufzeit
Teil 4: Fazit

Kommentare(0)

  1. Keine Kommentare bisher vorhanden.
(Keine Sorge, E-Mail wird nicht veröffentlicht.)


Siehe oben ;)

Preisentwicklung (90 Tage)

Produkt: Asus EeePad Transformer Prime 64 GB [weitere Informationen]
Preisentwicklung - Asus EeePad Transformer Prime 64 GB

Preisentwicklung (48 Stunden)

Produkt: Asus EeePad Transformer Prime 64 GB [weitere Informationen]
Preisentwicklung - Asus EeePad Transformer Prime 64 GB

Um uns besser folgen zu können, added uns doch auf Facebook oder Twitter.

Das könnte dich auch interessieren:

Über den Autor

Phlow-Autor Damian S.
Damian hat TechBlog Anfang 2010 gegründet und schreibt seitdem fast täglich mehrere News. Er studiert Energie- und Prozesstechnik an der Technischen Universität Berlin.
Damians Hobbys sind natürlich das Bloggen aber auch Programmieren, Lesen und wenn es die Zeit zulässt, das Reisen. Außerdem liebt Damian Technik und Gadgets.

Näheres zum Artikel

Dieser Artikel wurde am 06.2.2012 um 13:12 Uhr geschrieben und veröffentlicht.
Er wurde in den Kategorien Reviews, Tablets abgelegt.

Kommentare und Preisentwicklung (sofern vorhanden) findet man auf den Tabs ganz oben - über dem Titel des Artikels.
Mit einem Sternchen (*) gekennzeichnete URLs sind Links, die zu Partnern (Amazon, Affili.net, Zanox) führen - ein Klick und ein späterer Kauf des Produktes beteiligt uns mit einem gewissen Prozentsatz am Umsatz des Shops. So könnt ihr TechBlog unterstützen.